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Nachricht |
Gerry
Wohnort: Bodensee

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Hi!
Wer von euch hat Westalpenerfahrung?
Ist es ein großer "Sprung" von Bergen der Kategorie z. B. des Ötztals zu leichten 4000ern im Wallis?
Gruß, Gerry |
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Johnny
Schofhirt
alpinum.at-Crew

Wohnort: Strasshof

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wo und welche sprünge erwartest du???
es gibt da wie dort einfache und schwierige berge.
im monte rosa gebiet kannst du mit der seilbahn bis 3200 rauf fahren. die gnifettihütte liegt auf etwas 3600 m und an einem tag in wenigen stunden stapfst du durch den schnee auf mehrere 4000er.
aufgrund der höhe dauert alles vielleicht ein bischen länger.
global gesehen machen also ein paar hundert meter mehr keinen unterschied.
johnny |
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Jeder Fremde, der sich mit dir in die Liebe zu deinen Bergen teilt, sei der Kamerad. - Luis Trenker
(Bergsteigergebote)
mail: johnny [at] alpinum.at
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www.BergNews.com |
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Gerry
Wohnort: Bodensee

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Hi!
Na, ich denke, wenn man z. b. in den Ötztaler Alpen "normale" Hochtouren macht, mit leichter Kletterei 1-2, ob man dann auch in der Lage sein sollte, im Wallis mit Bergführer eine der angebotenen Wochentouren, wo sie leichte 4000er für Anfänger anbieten, machen zu können, oder ob das aufgrund der Höhe, Kondition oder anderer Faktoren doch noch eine schöne Stufe anspruchsvoller ist?
Gerry,
der halt einfach "blöd" fragt! |
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Johnny
Schofhirt
alpinum.at-Crew

Wohnort: Strasshof

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kein problem.
spezifische höhenanpassungsprobleme eines menschen sind natürlich nicht vorhersehbar und man wird sich eben mit den hm/stunde etwas zurüchnehmen müssen.
von den anforderungen sehe ich keine schwierigkeiten. wie schon erwähnt: ab der gnifettihütte kannst du in einfacher weise durch den schnee bis rauf auf die magherita-hütte stapfen - ohne kletterei.
j. |
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daxy


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hier ein bild von der Signalkuppe.
von der Gnifettihütte gibt es keine kletterei allerdings tiefe gletscherspalten. gletschererfahrung, seilbergung solltest du daher schon haben.
daxy |
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_________________ DAXY,
die ihr auf www.wabnig.net besuchen könnt
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Langsam, langsam fang den Affen!
Indisches Sprichwort |
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AndiR.

Alter: 31
Wohnort: Neumarkt a. W.

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Der größte Risikofaktor in den Westalpen ist meiner Meinung nach die zu überwindenden Distanzen, wie Johnny schon erwähnte. Spalten etc. gibts auch in den Ostalpen. man sollte einfach seine Touren so planen da0ß man auf jedem Fall noch Reserven hat und nicht am Limit klettert bzw. geht. Es ist halt alles etwas größer die Gipfelhöhe, die Gletscher, die Hüttenzustiege (mit einigen Ausnahmen) auch die Auswirkungen bei Schlechtwettereinbrüchen...wenn man das alles bei der Planung bedenkt kann einer erlebnisreichen Toure eigentlich nichts mehr im Wege stehen
Die persönliche Verträglichkeit der Höhe muß man einfach testen, das läßt sich leider nicht wirklich trainieren oder vorhersagen.
lg Andi |
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_________________ http://www.riesner.at
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Tom
alpinum.at-Crew


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... eine weitere Schwierigkeit liegt sicher auch darin - das gilt aber auch für etliche 3000-er in den Ostalpen -, dass manche vor wenigen Jahren noch "leichte" Gipfel angesichts der sich verändernden Gletschersituation nicht mehr als "leicht" zu bezeichnen sind - wie etwa das Fletschhorn, ein Fast-4000er, und auch vom Dom, den ich vor 10 Jahren als relativ leicht empfunden habe, höre ich nichts Gutes ...
Dennoch, wenn man die Chance hat, das Wetter, die Kondition, das Know How, die Seilschaft und die Höhenverträglichkeit passen, ist ein Gipfel im Penthaus der Alpen schon ein Erlebnis - wie hier die "Himmelsleiter" auf die Parrotspitze im Monte Rosa-Gebiet:
T. |
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Überleben: Üb erleben!...(W. Ludin)
tom@alpinum.at - www.BergNews.com - http://alpinum.at |
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Johnny
Schofhirt
alpinum.at-Crew

Wohnort: Strasshof

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Tom hat folgendes geschrieben: ... eine weitere Schwierigkeit liegt sicher auch darin - das gilt aber auch für etliche 3000-er in den Ostalpen -, dass manche vor wenigen Jahren noch "leichte" Gipfel angesichts der sich verändernden Gletschersituation nicht mehr als "leicht" zu bezeichnen sind - wie etwa das Fletschhorn, ein Fast-4000er, und auch vom Dom, den ich vor 10 Jahren als relativ leicht empfunden habe, höre ich nichts Gutes ...
damit hat thomas einen interessanten punkt angesprochen. wie schon oben geschrieben beziehen sich meine berichte auf die besteigung vor fast zehn jahren. damals - mitte august - begann keine 5 meter hinter der gnifettihütte der gletscher und an eine extreme spaltengefahr kann ich mich auch nicht erinnern.
wie sieht denn das jetzt aus? war irgendjemand in den letzten ein oder zwei jahren mal da oben und hat auch noch zufällig ein bildchen??
j. |
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Tommy
Alter: 47
Wohnort: Miesenbach

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Johnny hat folgendes geschrieben: ... vor fast zehn jahren. damals - mitte august - begann keine 5 meter hinter der gnifettihütte der gletscher und an eine extreme spaltengefahr kann ich mich auch nicht erinnern.
War vor 6 Jahren oben, und in diesen 4 Jahren hatte sich diesbezüglich nicht allzuviel verändert. Man spazierte quasi von der Hütte weg auf den Gletscher. Von den im näheren Umkreis der Hütte gesehenen Spalten war keine wesentlich mehr als einen Schritt breit, aber schon im oberhalb des ersten Aufschwunges befindlichen Hang taten sich einige recht beachtliche Löcher auf, vor allem an der orographisch rechten Seite des Gletschers. Am Weg zu Signalkuppe und Pta. Margherita hingegen waren mehrere riesenhafte Spalten kaum zu übersehen.
Tommy |
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